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Der Schrankennwärter |
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Besuch in einem Schrankenwärterhäuschen, nähe Schladming/Austria
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Besuchsdatum: 22.04.1984
Beschreibung weiter unten
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Schrankenwärterhaus |

Zufahrt |

1042.559 vor Bahnübergang |

Bei der Arbeit |
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Unterstand |

Schrankenwärterhaus |

Brunnen |

1042.608 passiert Posten |
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Der Schrankenwärter |

Gesamtansicht |

Kettenwinden |

Bei der Arbeit |
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Umlenkrollen |

Kettenwinde |

Läutwerk |

Kettenantrieb |
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Das Schrankenwärterhaus befindet (befand?) sich an der internationalen Bahnstrecke Salzburg-Graz in der Nähe von Schladming in Österreich. Die Bahnschranke, etwa 150-200m vom Postenhaus entfernt, wurde über ein Seil-/Kettensystem per Winde (Handkurbel) bedient. Ich hatte zwei Stunden Zeit, um den netten Schrankenwärter bei seiner Arbeit zu beobachten. Er erzählte viel über "seine Strecke", sein Leben an der Bahnlinie und seine Erlebnisse die er hier, in "seiner Villa", hatte. Ich wünschte, ich hätte mir damals einige Notizen gemacht.
Ein Schrankenwärter war ursprünglich ein "Allrounder" den man Bahnwärter(posten) nannte. Er hatte nicht nur die Schranke zu bedienen, sondern musste auch, einen ihm zugeteilten Streckenabschnitt überwachen. Für Hauptstrecken waren drei Streckenbegehungen täglich vorgeschrieben. Für die Kommunikation, Posten zu Posten, oder Posten zu Zug, dienten Flaggen, Korbsignale, akustische Signale per Horn und farbige Laternen. Die fortschreitende Entwicklung der Kommunikationstechnik ersetzte bald den Bahnwärter. Übrig blieb der reine Schrankenwärter, desen einzige Aufgabe die Sicherung von Bahnübergängen war. Schrankenwärter gibt es in der heutigen Zeit (fast) nicht mehr. Bahnübergänge werden heute durch automatischen Schranken oder Lichtanlagen gesichert. Bahnübergänge werden bei Neu- oder Umbauplanungen durch Über- oder Unterführungen ersetzt.
Ich weiss nicht, ob es dieses idyllische Schrankenwärterhaus noch gibt. Hinweise hierüber nehme ich dankend entgegen.
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